Neujahrswanderung – Grenzen gibt es nur im Kopf

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„Dem Glück auf der Spur“ – unter diesem Motto fand von Freitag den 06.01. bis Samstag den 07.01.2017 die Ultrawanderung rund um den Wörthersee statt (https://www.facebook.com/ultrawandern/?fref=ts).

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Gesamtstrecke –  57,3km

Treffpunkt war dazu ab ca. 23:00 Uhr das 13er Cafe im Casino Velden, wo wir uns noch mit einem Glückspunsch vom Casion aufwärmen konnten. Außerdem erhielten wir unsere Startunterlagen (Wanderkarten, Anhänger für den Wanderpass und Handwärmer) die wir für die Wanderung benötigen. Vor dem Start um 24:00 Uhr gab es noch ein Abschlussbriefing zum Wetter und dem Ablauf durch den Organisator Mario Schönherr.
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Die Ultrawanderung ist KEIN Wettkampf gegen die Zeit und auch KEINE Laufveranstaltung. Aber um sich zeitlich und auch örtlich besser orientieren zu können, stellte die Organisation drei erfahrene und ortskundige Wanderguides, denen man sich anschließen konnte, zur Verfügung.
Das außergewöhnliche Erlebnis startete somit pünktlich um Mitternacht mit dem ersten Guide, der eine Zielzeit von 14 Stunden ins Auge fasste. Anschließend starteten wir mit dem zweiten Guide, der eine Zielzeit von 15 Stunden anpeilte. Wir, damit meine ich mich und die Mädels vom Laufclub 261 (https://www.facebook.com/Club261/?fref=ts) – Astrid (https://trailbirdie.com/) und Steffi.
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Gewandert wurde gegen den Uhrzeigersinn am Wörthersee-Rundwanderweg, welcher sehr gut beschildert war (Blau Weiss- Markierung an Bäumen, gelbe Hinweißtafeln oder am Boden mit rosafarbenen Punkten).
Bei angenehmen Minus Graden (Temperaturen lagen die gesamte Wanderung über zwischen -16°C und -9°C) gingen wir den Seecorso entlang bis zum Familiengästehaus „Cap Wörth“, von dort in Richtung Trattnigteich und immer weiter zur Ersten Labestation auf den Pyramidenkogel (Ankunft kurz vor 3 Uhr in der früh).
Nach vorweisen des Wanderpasses konnten uns dort mit Tee, Suppe und Lagerfeuer wieder gut aufwärmen. Auch das Casino Velden hatte im Foyer des Pyramidenkogels ein Glücksrad aufgestellt wo jeder Teilnehmer sein Glück versuchen konnte. Tja und anscheinend hatte ich Glück. Ich hab doch glatt den Hauptpreis abgestaubt 🙂
Die Freude war bzw. ist daher dementsprechend groß!
Aber auch beim Bleigießen konnte man sein Glück suchen.
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Nach einer kurzen Rast ging es dann auch schon weiter in Richtung zweiter Labestation zum Lido in die Klagenfurter Ostbucht. Vom Aussichtsturm wanderten wir die Straße hinunter in Richtung St.Anna, Reifnitz und Spitnikteiche. Da es die letzten Tage und auch in dieser Nacht sehr kalt war, mussten wir auf den vielen vereisten Stellen besondert gut aufpassen. Der Wanderweg geht durch den Wald, entlang von Bächen über die Maiernigg-Alm hinunter zur Wörthersee-Süduferstraße. Vorbei am Gasthaus Rösch gingen wir bis zum Lido, direkt neben der Schiffanlegestelle Klagenfurt.
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Die Rast war kurz da es neben dem Wasser noch viel kälter war. Aber für eine leckere Eierspeis, einen Tee/Kaffee und den tollen Ausblick auf den See frierten wir gerne ein paar Minuten 😉
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Die hälfte der Strecke hatten wir somit also schon mal geschafft. Weiter geht es in Richtung dritte Labestation (Wienerroither, Pörtschach) über die Zillhöhe, Schloss Drasing und Pirker Kogel. Auf dem Weg dorthin wurden wir mit tollen Ausblicken belohnt.
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Beim Wienerroither in Pörtschach haben wir dann einmal etwas länger gerastet.Bei einer guten Tasse Kakao und einem Brötchen konnten wir uns gut aufwärmen und etwas auftanken.
Das aufstehen und weitergehen fällt uns dann auch schon etwas schwerer. Aber da Grenzen nur im Kopf entstehen, haben wir auch noch die letzte Teilstrecke bis nach Velden in Angriff genommen.

Zunächst führt uns der Weg über ein paar Stufen zur hohen Gloriette wo wir auch mit einem tollen Ausblick belohnt wurden.
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Weiter geht es durch verzauberte Waldstücke in Richtung Fortsee.

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Die letzten Kilometer bis nach Velden stehen an. Wir wandern am rechten Ufer des Sees durch den Wald und gehen dann durch die Römerschlucht talwärts. Noch einmal unterqueren wir die Autobahn und gehen am Bahnhof vorbei in Richung Ziel – dem Casino Velden. GESCHAFFT – WIR SIND SPITZE!
Freudig nehmen Astrid und ich unsere Urkunden in Empfang!

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Letzter Abstieg kurz vorm Ziel

Fotos: Andrea Gangl, Astrid Siebert, Stephanie Polansek, Ultrawanderung.com

Es war eine außergewöhnliche und tolle Erfahrung an einer Ultrawanderung wie dieser teilzunehmen. Vielen Dank auch an Mario und seinem Team für die tolle Organisation der Veranstaltung.

Memo an mich selbst:
– keine kalten Getränke mitnehmen – frieren ein 😉 Aus 1 Liter werden gefühlte 10kg…
– keine Müsliriegel mitnehmen – frieren ein ;-), eigentlich ganz egal was man mitnahm,
es ist eh alles eingefroren 😉
– am Besten du nimmst nur etwas Tee für den Notfall mit – da es an den Labestationen
ohnehin Verpflegung genug gibt.
– versuche zu vermeinden, dass die Stirnlampe nicht wieder explodiert so wie in dieser
Nacht 😉 – Frage bleibt offen wie das überhaupt geht 🙂
– unbedingt für die nächste Ultrawanderung anmelden…

tourdaten

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5 Kommentare zu “Neujahrswanderung – Grenzen gibt es nur im Kopf

  1. Pingback: Neujahrswanderung am Wörthersee 2017 – Trailbirdie

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